Von Bologna nach Wien

Abgesehen von einer verqueren Einleitung durch die Jungle World-Redaktion guter Text zu unserem Protest von Leuten aus dem Protest hier zum Abruf.

Wien vor vier Wochen. Eine unsichere Stimme sagt: »Die Akademie der Bildenden Künste ist besetzt.« Niemand bewegt sich. Sie sagt es noch einmal, überzeugter: »Ihr müsst hineingehen!« Zwei Tage später, neun Uhr morgens. Rund 150 Personen treffen sich vor dem Wissenschaftsministerium. Innerhalb dessen Mauern soll an diesem Tag eine der österreichischen Manifestationen des Bologna-Prozesses unterzeichnet werden. Drei Männer verhandeln über die Leistungsvereinbarung der Akademie – ein Vertrag zwischen Rektorat und Ministerium, der das Budget und die inhaltliche Zielsetzung der Uni betrifft. Außen lehnen Studentinnen und Studenten Leitern an die Mauern, um einen Blick durch die Fenster zu werfen, um Transparenz herzustellen.